Dienstag, 9. Juni 2009

Sharkwater

In diesem Beitrag möchte ich auf den Film Sharkwater hinweisen:

Engagierte Dokumentation und Liebeserklärung an den als Menschenfresser verrufenen Hai.

Der faszinierende, in atemberaubend schöne Bilder umgesetzte Film 'Sharkwater' ist weit mehr als nur eine qualitativ herausragende Dokumentation. Elegant verbindet er Schönheit und Grausamkeit des Lebens im Ozean miteinander.
Regisseur Rob Stewart, Fotograf, Taucher und passionierter Hai-Kenner, wollte mit den Vorurteilen gegenüber Haien aufräumen. 'Sharkwater' zeigt in berauschenden Aufnahmen diese außergewöhnlichen und vollkommen friedlichen Tiere in ihrem zunehmend eingeschränkten, bedrohten Lebensraum.
Stewart betreibt in dem grandios bebilderten Film nicht nur Aufklärungsarbeit über Wesen und Natur der Haie. Die großartige, packend erzählte Doku ist auch ein eindringliches Plädoyer für eine Neudefinition der Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Links zum Film:




Ich möchte darauf hinweisen, dass alle die diesen Film für
gut und interesannt finden:
KAUFT DIESEN FILM!
Solche Filme muss man unbedingt unterstützen !!!!
Aber selbst ich habe den Film bevor ich ihn gekauft habe auf YouTube gesehen.
Und eins sag ich euch: "Zum Glück war dieser Film auf YouTube zu sehen,
sonst hätte ich ihn nie gesehen
bzw. sonst hätte ich ihn auch nie gekauft!
Deswegen, könnt ihr ihn hier schonmal vorab anschauen.

KAUFT IHN WENN ER EUCH GEFÄLLT!!!!

Sonntag, 7. Juni 2009

The Home Project 2009

Ich möchte euch nun diesen Film nähre bringen. Dieser Film ist legal und kostenlos bis zum 14. Juni 2009 auf YouTube anzuschauen.
Ich habe einfach nur die Bitte, dass ihr 90 Minuten eures Leben "opfert", und euch diesen wunderschönen und auch nachdenklich stimmenden Film anzusehen. Leider ist dieser Film nur mit deutschen Untertitel verfügbar. Ich denke jedoch dass dies kein großes Hindernis darstellt.
"Home" wurde am 5. Juni 2009 auf n-TV ausgestrahlt.

Wenn er euch gefällt dann erzählt euren Freunden davon und postet ihn auf anderen Online-Portalen, damit soviele Menschen wie möglich von diesem Film erfahren und ihn sehen können.

"Home" hat meine Sicht der Dinge drastisch verändert, und ich hoffe, dass er auch bei euch diesen Effekt erzielen wird.

Hier noch eine kurze Filmbeschreibung von Amazon:

Über vier Milliarden Jahre herrschte auf der Erde ein empfindliches, aber stabiles Gleichgewicht. Weniger als 200.000 Jahre hat der Mensch gebraucht, um dieses Gleichgewicht vollkommen durcheinander zu bringen. Globale Erwärmung, Verknappung der Bodenschätze, bedrohte Artenvielfalt: der Mensch gefährdert die Grundlagen seiner eigenen Existenz.

Der Film HOME nimmt uns mit auf eine Reise um die Welt. Für die Luftaufnahmen des Films reiste Yann Arthus-Bertrand mit seinem Team in über 50 Länder. Die Bilder verdeutlichen uns komplexe Zusammenhänge, ohne dass es komplizierter Erklärungen bedarf. Wir sehen überwältigende Panoramen unserer unserer natürlichen Umwelt, aber auch der Narben, die die menschliche Zivilisation auf der Erde hinterlässt. HOME will aufrütteln und uns bewusst machen: es ist Zeit, zu handeln, um unseren Heimatplaneten zu retten!


Um den Film anzusehen müsst ihr 2 x auf das YouTube Fenster klicken:




Hier gilt wie immer: Wem der Film gefällt, soll ihn auch kaufen!

Mittwoch, 27. Mai 2009

Shark Angels by Cpt. Paul Watson



There is a continuum in the Ocean,
Energy in continuous motion,
There is a consistency in the sea,
Holding in trust the sacred key.

Older than mountains are the sharks
Upon this planet they have left their marks,
Patiently they have shaped evolution,
Surviving every mutated revolution.

We fear what we do not understand,
Especially those that dwell not on land,
Mysterious creature with a crushing jaw,
That makes us tremble in fear and awe.

Five hundred species of wondrous diversity
Surviving in conditions of great adversity,
So many niches they have filled,
Yet so many of them has mankind killed.

What we fear we kill in ignorance,
Justifying it with profound arrogance,
We know so little of the briny deep,
Yet from the depths we savagely reap.

Swimming with hammerheads is sublime,
With them our movements could certainly rhyme,
Swimming with tigers over warm Bahamian sand,
Takes us to paradise and away from land.

Face your fears with desire,
Danger is the soul’s sweet searing fire,
Discover that your fears mean little,
For nature decides the answer to your deepest riddle.

No man or woman dies for naught,
No one undeserving is ever caught.
The shark knows who is to die
You advertise the sign with a sigh.

Courage is its own reward
Nothing to fear from tooth or sword,
Recognizing that in the sea the shark is a lord,
Who we approach with respect, we must afford.
Humbling ourselves to look into their eyes,
We, who dwell between sea and skies.
The azure blue of the white shark’s gaze,
Sends trembles that stir our nerves to craze.

Oh sweet fear bring us knowledge,
Comprehension not found in college,
Opening up wisdom’s great alluring gate.
Showing the way to a fuller more enticing fate.

Lost in the coral with the silky and bull,
Awed by the whale shark in the waters blue and full,
Out of the cages and into the sea,
Angels of the depths come to me.

Sirens with voices to speak to the fools,
Using humanity’s most sensuous tools,
Even the sight of the mighty White,
Shall not chase them from his sight.

Dogs and Hounds swim all around,
Cat and Mouse dive in the sound,
Cookiecutters, Lemons and Lollipops on display,
Angels and Whitetips, frolic and play.

Sharks of Bronze, Grey, White, and Blue,
Some are many, others few,
Nurses and Needles, Basking with flair,
Some are nervous, others haven’t a care.

Makos and Threshers menace the fishes,
Megamouths and Whale sharks have tinier wishes
Files and Lanterns and so many more,
Sharks from the surface to the ocean floor.

Continually moving except for the sleepers,
Caretakers and pelagic reapers,
A myriad of shapes, in colour and size
If you wish to survive then you must be sharkwise

Swimming like poetry in the Gulfstream,
Three women glide by, like in a dream,
Angels from the land seeking to understand,
Defending the sharks, taking a stand.

Bowls of fins reeking with death and decay,
Symbols of wealth some would say,
Others know that such vanities portend doom,
When our greed empties the ocean’s womb.

Seventy million sharks die for our foul greed,
Stealing from the seas the golden seed,
What we do to them we do to all,
Removing the sharks will cause us to fall.

Three angels sing their song of praise,
Portraying the sharks in ways to amaze,
In serving the sharks they benefit us all,
If only enough can hear their wise call.

Beauty and the beast in a harmonious dance,
Love between the two conveyed in a glance,
Art and music, culture and dance,
Perhaps these things will give the sharks a chance.

Shepherds and shark savers cutting the lines,
Stopping the poachers, looking for signs,
Education, legislation, media tactics and passion,
Working to put the sharks into favourable fashion.

From Jaws to Sharkwater, attitudes change,
It is the dominant paradigm that we must rearrange,
The Angels swim to create a new myth and tale,
Building concern for the shark, like there is for the whale.

For in the Ocean there is a sacred mysterious motion,
That evokes a complexity of human emotion,
The Angels seek to construct a new scheme,
To realize for shark and humans a more positive dream.

Can it be done? No one can say,
But it must be done by the end of the day.
For if not there is no future for the shark or man,
They will disappear on the sea and we on land.


Wolfs-Schutz in Deutschland nimmt entscheidende Hürde


Sachsen stellt Managementplan vor: Ziel ist Vermeidung von Konflikten. / WWF: Wölfe leben in 19 EU-Ländern ohne Vorfälle.

Frankfurt - Die Umweltstiftung WWF begrüßt den heute vom sächsischen Umweltministerium vorgelegten Wolfs-Managementplan und plädiert zugleich für eine stetige Weiterentwicklung des Papiers. Der Managementplan wurde in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Behörden, Wissenschaftlern, Jagdverbänden, Schafszüchtern und Umweltschutzorganisationen sowie Bürgerinitiativen erarbeitet. „Nur durch strukturiertes Handeln der zuständigen Behörden und Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen können Konflikte vermieden und Artenschutz gewährleistet werden“, sagt WWF-Artenschutzreferentin Izabela Skawinska-Luther. Der WWF begrüßt ausdrücklich, dass sich auch Vertreter der Schafzucht- und Jagdverbände an der Entwicklung des Plans beteiligt haben.  

Ähnlich wie die Jäger legt auch der WWF Wert darauf, dass der Managementplan kein statisches Dokument ist, sondern ständig den aktuellen Bestandszahlen und Entwicklungen angepasst wird. „Aber anders als die Jägerschaft fordern wir, den Wolf weiterhin streng zu schützen und vorerst nicht ins Jagdrecht aufzunehmen“, sagt WWF-Referentin Izabela Skawinska-Luther. Sie plädiert im Umgang mit dem seltenen Wildtier die Fakten für sich sprechen zu lassen: Nach WWF-Angaben gibt es derzeit in 19 EU-Staaten Wolfsvorkommen, wobei es in keinem dieser Länder in den vergangenen 50 Jahren einen Übergriff auf Menschen gegeben hat. „Im Gegensatz zu verwilderten Haushunden haben Wölfe eine natürliche Scheu vor dem Menschen. Um diese zu erhalten, müssen sie nicht bejagt werden.“  

Aktuell leben in der sächsischen Lausitz etwa 45 Tiere. Eine Familiengruppe, bestehend aus einem Wolfspaar und seinen Welpen, benötigt rund 200 km² Lebensraums. Das hat zur Folge, dass sich die Zahl der Tiere nicht unendlich steigern lässt. Die meisten Jungtiere überleben die ersten Monate nicht. Wenn sie es doch schaffen und nicht Opfer eines Verkehrsunfalls oder eines illegalen Abschusses werden, wandern sie auf der Suche nach eigenen Territorien ab. „Von drei mit GPS-Geräten besenderten sächsischen Wölfen sind zwei inzwischen weit entfernt von der Lausitz. Eines der Tiere ist sogar über 400 Kilometer nach Ostpolen gewandert“, sagt Izabela Skawinska-Luther.


(Quelle: wwf.de )

Isländische Harpune hat illegal den ersten Wal im Jahr 2009 getötet


Die isländischen Walfänger haben ihren ersten Wal der Saison am 26. Mai 2009 um 22:50 GMT getötet.

Sea Shepherd hat kürzlich diese E-Mail eines isländischen Bürgers erhalten.

-----Original Message-----
Von: (nicht veröffentlicht)
Gesendet: 26.05.2009, 19:15 Uhr
An: inform-us
Betreff: Bitte helft mir! Ich schäme mich dafür Isländer zu sein! Der erste Wal wurde am 26.Mai 2009 um 22:40 GMT ermordet!

Hallo,

ich schreibe euch, da ich nicht weiß was ich sonst machen soll. Der erste Wal wurde ermordet - oder zumindest erschossen - am 26.Mai 2009 um 22:40 GMT.
Wenn der Wal dabei nicht sofort getötet wird, wird er an das Schiff gebunden und mitgeschleppt. Dieser Wal erleidet dann solange Qualen, bis sie das nächste Opfer gefunden und erschossen haben. Ich schäme mich so sehr ein Isländer zu sein. Es gibt eine Genehmigung, um 99 weitere Wale zu töten. Die Whale Watching Industrie ist - genauso wie jene Isländer die gegen dieses Abschlachten sind - am Boden zerstört. Es ist so, als ob unsere Regierung ihre Ohren verloren hätte. Einige wenige rücksichtslose aber machtvolle Walfänger haben ihren Willen bekommen und nun hat das Töten angefangen. Die einzige Möglichkeit es zu stoppen, ist wenn es die isländische Wirtschaft mehr kostet Wale zu jagen und zu töten, als der Erlös des verkauften Walfleisches wieder einbringt. Isländische Produkte sollten verbannt werden, solange dieses Töten anhält. Da ich in dieser kleinen Gesellschaft wohne, habe ich sogar Angst um meine Sicherheit, mit meiner Meinung an die Öffentlichkeit zu gehen. Walfänger sind eine tyrannisierende Sippe und eine Schande für unser Land. Ich wünschte dass die globale Gemeinschaft Druck auf die isländische Regierung ausüben würde. Bitte helft mir und stoppt dieses Töten!

(Name nicht veröffentlicht)
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Die isländischen Walfänger haben es auf die bedrohten Finnwale abgesehen. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das globale Walfang-Moratorium  und ein Verstoß gegen das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES). 

1986 hatte Sea Shepherd den illegalen Walfang Islands stillgelegt, indem Sea Shepherd die halbe isländische Walfangflotte versenkt hat.

2007 war das Sea Shepherd Schiff die "Farley Mowat" auf dem Weg nach Island, um sich dem illegalen Walfang entgegenzusetzen als Island plötzlich ankündigte die Walfangaktivitäten nicht mehr fortzusetzen.

Es scheint so, dass Sea Shepherd's Anti-Walfang Kampagne "Operation Ragnarok" wieder aktiv Status hat.

Island ist eines von drei kriminellen Walfang Nationen. Diese Achse aus Brutalität und Öko-Kriminalität besteht aus Japan, Norwegen, und Island.

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Dienstag, 26. Mai 2009

Ein Bild aus dem WWF Magazin - Ohne Worte !!!

Posted by Picasa

Gegen jedes Einsehen: Island jagt wieder Wale

Ein schwarzer Tag im Kampf gegen den kommerziellen Walfang. Trotz massiver internationaler Proteste verließ am Dienstag das isländische Walfang-Schiff Jóhanna den Hafen von Njardvík im Südosten der Atlantikinsel. Die traurige Mission: Der Abschuss von 100 Zwergwalen bis zum Spätsommer. Die Hälfte des dabei erbeuteten Walfleisches soll nach Japan exportiert werden.

 

Augen zu und durch, scheinen sich die neu gewählte isländische Linksregierung und die Premierministerin Jóhanna Sigurðardóttir zu denken. Zwar hatten neben Umweltaktivisten auch mehrere Staaten, darunter Deutschland und die USA, sowie die isländische Tourismus-Branche die Jagd scharf verurteilt. Doch die Regierung zeigte sich mut- und kraftlos, dem blutigen Treiben ein schnelles Ende zu setzen. Und das trotz eines klaren Anti-Walfang-Kurses vor der Wahl.

Der kommerzielle Walfang ist weltweit durch das Moratorium der Internationalen Walfangkommission (IWC) von 1986 verboten. Nicht zuletzt deswegen dürfte die von Sigurðardóttir angestrebte Aufnahme in die EU auch davon abhängen, ob Island weiterhin die Jagd auf die Meeressäuger zulässt. Die Regierung erklärte jedoch die vor der Wahl beschlossene Fangquote für unumstößlich.

Walfang und EU-Beitrittspläne passen nicht zusammen. Es wird Zeit, dass Frau Sigurðardóttir glaubhaft handelt und den Walfang mitsamt der illegalen Exportpläne stoppt, sagt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. Dabei stehe auch die Bundesregierung in der Pflicht, die nun ihre diplomatischen Muskeln spielen lassen müsse. Denn: Der kommerzielle Walfang hat keinen Platz im 21. Jahrhundert.

(Dieser Artikel wurde von Beate Steffens am 26.05.09 auf Greenpeace.de veröffentlicht)